J.J.Darboven investiert in die bayerische Kaffeekultur


Feierliche Schlüsselübergabe (von links nach rechts): Roman Meister, Nicole Karpik, Albert Darboven, Lukas Werner, Michael Kramer, Julia Jasionowski und Erich Würfl / Foto: Jana Mai/J.J.Darboven

 

Mit einem neuen Profil-Röster aus dem Hause Neuhaus Neotec können die bayerischen Röstmeister von J.J.Darboven schonend und nachhaltig sehr helle bis sehr dunkle Röstungen in verschiedenen Losgrößen und hoher Qualität produzieren. Das Familienunternehmen hat in den Jahren 2016/2017 über sieben Millionen Euro in seinen südlichen Standort Sauerlach investiert.

 

Besonders im Bereich Außer-Haus sind Produktvielfalt, hohe Qualität und kleinere Mengen eine wichtige Voraussetzung, um den Kunden Service bieten zu können. „Die Kaffeemanufaktur Burkhof hier in Sauerlach ist unser Spezialist für kleine und mittlere Losgrößen sowie innovative Kaffeerezepturen“, erklärte Albert Darboven im Rahmen der offiziellen Eröffnung des neuen Profilrösters. „Die bayerische Kaffeekultur ist nuancenreich, die handwerklichen Erfahrungen unserer Röstmeister, ihr Sinn für Aromen und die moderne Technik des RFB-Rösters bilden die optimale Grundlage für die Zukunft unserer bayerischen Kaffeemanufaktur.“ Tradition bedeute für Albert Darboven und sein Unternehmen die stete Weiterentwicklung von Produkten aus der langjährigen Erfahrung. Die Zeichen der Zeit erkennen, innovativ sein, Wissen bewahren und aus den vielfältigen Möglichkeiten die richtigen Maßnahmen auswählen, lautet das Erfolgsrezept, auf das er auch in der Kaffeemanufaktur Burkhof setzt.

 

Gesicherte Arbeitsplätze

Die Investitionen in die moderne Röstanlage zeigt die Verbundenheit des Hamburger Unternehmens mit dem Produktionsstandort in Bayern. Auch Struktur und Organisation vor Ort wurden in den letzten Monaten aktualisiert, so dass der Standort nun zweischichtig produzieren kann. Aktuell arbeiten hier 26 Mitarbeiter in Produktion und Technik. Durch die Investitionen in den Standort hat J.J.Darboven sechs neue Stellen in diesem Bereich geschaffen. Im Bereich Lager und Logistik werden insgesamt 20 Mitarbeiter beschäftigt. Dank der neuen Technik und der erweiterten Organisation kann die Kaffeemanufaktur nun 8.000 Tonnen Kaffee in unterschiedlichen Losgrößen und Geschmacksrichtungen pro Jahr herstellen. Darüber hinaus bieten der Profil-Röster und die neue Struktur Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft. Auch der Betrieb in drei Schichten wäre möglich, dann könnten am Standort Sauerlach bis zu 12.000 Tonnen Kaffee im Jahr gefertigt werden.

 

Der neue RFB-Röster ermöglicht eine sogenannte Profilröstung. Durch die schnelle Veränderung der Heißlufttemperatur und des Volumenstroms können mit ihm sowohl sehr helle als auch sehr dunkle Kaffeeröstungen hergestellt werden und je nach Bedarf die Losgrößen variiert werden. Mit bis zu 20 unterschiedlichen Temperaturen wird ein Optimum in Bezug auf Körper, Aroma und Säuregehalt erreicht. Ein deutlich geringerer Energieverbrauch des RFB-Rösters gegenüber herkömmlichen Schalen- oder Trommelröstern resultiert vor allem aus der Trennung der Röst- und Kühlkammer. Dadurch entfällt der Zyklus aus Aufheizen und Abkühlen des Stahls der Kammern. „Außerdem haben wir uns entschieden, noch einen Schritt weiter zu gehen und in eine sogenannte Rohkaffeevorerwärmung zu investieren. Hiermit wird die warme Röstluft aus der Röstkammer mittels eines Wärmetauschers dazu verwendet, den Rohkaffee vor zu erwärmen. Wir nutzen die Energie also zweimal“, erklärt Lukas Werner, Technik Vorstand bei J.J.Darboven. Durch den Einsatz moderner Abgastechnologien können die erforderten strengen Richtwerte für die Abluft sicher eingehalten werden.

 

Die neue Röstanlage ist seit September 2017 im Probebetrieb. Die Röstmeister konnten die Anlage in den zwei Monaten bis ins Detail kennenlernen und über 30 verschiedene Rezepturen einfahren.

 

www.darboven.com

 

Geschrieben am: 14.11.2017